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Ich fühle mich um Jahre zurück gehauen. In meiner Entwicklung. In meinen Vorstellungen. In meinen Gefühlen. Es ist dieses ewig lange Gespräch mit K., das mich aus meinem Fundament gerissen und meine Beine so verletzt hat, dass ich gerade einfach nicht mehr aufstehen kann. Ich spüre den Boden unter meinen Füßen nicht. Und eigentlich wüsste ich jetzt ganz genau, was ich machen muss, um wieder zu mir zu finden. Alles was ich in diesen hunderten von Therapiestunden schmerzlich lernen musste. Aber heute fehlt mir Frau R. Heute wäre es notwendig, dass wir beide zusammen alles zer- und auseinanderpflücken. Dass sie mir mit ihrer strengen Art dennoch auf irgendeine Weise ein Stück Hoffnung hinterlässt.

Heute bin ich hoffnungslos. Heute will ich nichts mehr wissen. Niemanden sehen. Kein Wort sprechen. Heute will ich, ganz weit weg von mir, nur funktionieren.

12.1.15 10:30


L. vorbei, weil L. L. gefühlt hat

Möglicherweise nagt die Sache mit L. so sehr an mir, weil ich mich mehr und mehr in meinen Vorstellungen bewegt habe. Eines seiner letzten Sätze zu mir ist: Es tut mir leid, dass ich nicht der bin für den du mich gehalten hast. Sollte das der Fall sein, habe ich das gleiche getan wie bei D. Ich habe mich auf Bilder verlassen, habe mich auf die Vergangenheit eingelassen, habe meine Gefühle sein gelassen, ohne auch nur ein einziges Mal in Frage zu stellen, was da vor sich geht. So habe ich das Gefühl L. verloren zu haben, obwohl er mir niemals in irgendeiner Weise gehört hat. Viel mehr hätte ich ihn immer wieder einfangen, einholen und zurückziehen müssen. Die Frage ist nur: Wie viel Sinn das macht? Wie schaut es auf kurzfristiger Sicht aus und was bedingt die langfristige Variante.

Das Problem mit mir und L. ist nur, dass wir beinahe perfekte fünf Monate mit- und nebeneinander verbracht haben, die zwischen uns beiden hätten passieren können. Deshalb trauere ich. Deshalb hänge ich.

Das versuche ich mir immer wieder einzureden. Um die Dinge wie sie gerade sind zu relativieren. VIelleicht um aus einem Elefanten eine Mücke zu machen. Damit ich nicht verschlungen werde oder sowas...

Die vergangenen Tage waren schwer. Weil ich nicht bei mir sein konnte. Weil ich, wenn ich bei mir gewesen bin, angespannt und aggressiv war. Weil ich meine Freunde von mir gestoßen habe. Weil ich glaubte sie würden es nicht verstehen oder sowas. Aber natürlich verstehen sie das. Natürlich verstehen sie Liebeskummer. Und natürlich wissen sie, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Liebe nicht erwidert wird.

 

Verzeihung, Welt, dass ich dich manchmal nicht ertrage! Es kommt nur von Zeit zu Zeit vor, dass es so ungleimlich laut ist in meinem Kopf. Da passt du einfach nicht mehr auch noch herein. Mit deinen Ansprüchen. Und Wünschen. Dass man ja immer glücklich und ausgeruht und offen für alles aussieht.

8.1.15 15:34


Ich denke, ich bin seit ein, zwei Monaten weiter. D. geht langsam vorbei, langsam werden die durch das Festhalten verkrampften Finger schwach und weich. Langsam geht loslassen... Das Problem ist immer wieder, dass ich es schaffe, mich in Scheiße rein zu reiten, aus der ich nur schwer wieder raus komme. Ich habe hoch-hoch-Phasen und viel schlimmere tief-tief-Phasen. Das ist, weil ich meine Gefühle wohl nicht mehr mit den Tabletten reguliere, sondern einfach zulasse. Das ist nicht gut. In meinem Fall war das bisher nie gut. Sobald ich mich wieder frage, wieso zur Hölle die Männer, die ich kennen lerne, sich nicht verlieben, kommt irgendwo aus dem Freundeskreis eine Stimme, die immer und immer wieder die gleichen Sätze von sich gibt. Man sagt mir ich sei hübsch und bräuchte mir doch keine Sorgen machen, jemanden kennen zu lernen. Aber darum geht es mir nicht. Denn es ermüdet mich. Viellcht bin ich hübsch, aber um jemanden ehrliches kennenzulernen, hilft mir das nichts...

 

allein

14.9.14 11:06


Status

Ich glaube ich fühle mich irgendwie ziemlich.. kacke. Vielleicht geht es mir gerade mal gar nicht gut. Ich meine ich bin seit Tagen nicht raus gekommen, habe kein ein Wort mit jemandem geredet und werde nicht satt vom Schlafen. Im Moment möchte ich nichts anderes. Trotzdem habe ich jetzt die nächsten Tage so mit Arbeit und Freunden voll gepackt, dass ich kaum zu hause sein werde. Ich muss das. So habe ich das gelernt. Tu das, wonach dir überhaupt nicht ist.

und was ist mit der anderen Art von Einsamkeit?

 

26.3.14 17:36


Synapsen

Es bringt nichts. Es. Bringt. Nichts. Ich muss das verstehen. Mein Hirn muss es greifen. Und was ist greifbarer als der Schmerz? Ich denke dieses Hirn ist nun so weit, dass an jedem Ende seiner Synapsen zumindest ein kleinstes Teil, ein Staubkorn Schmerz hängt. Es hat sich wirklich jede Mühe gegeben. Hat das mit dem Begreifen wohl ziemlich ernst genommen...

Vielleicht hatte ich gehofft, dass er das Richtige antwortet nachdem ich mich die letzten Tage.. komisch gefühlt hatte. Ich habe versucht mich zurück zu halten. Und ich denke das ist mir auch zu achzig Prozent gelungen. Aber das Problem ist einfach die Sache mit den Synapsen. Das war zu viel. Das war zu viel für dieses Hirn. Man hätte ihm irgendwann sagen müssen, dass es reicht, dass die Grenze erreicht ist, dass es von nun an Verstümmelung ist, dass ab jetzt die Synapsen absterben, dass die grauen Zellen schwarz werden und dass das ihn umbringt.

Auch wenn ich seit ein paar Tagen glaube wieder mit der Therapie weiter machen oder zumindest die Tabletten wieder nehmen zu müssen, hätte das eben jetzt nicht passieren dürfen. Zelbstzerstörer-Modus ist kacke. Aber ich kann es nicht einfach so abschalten. Nicht nach den letzten Tagen.

24.3.14 22:57


Der Stress ist vorbei. Vorerst. Der ganze Stress, der sich seit Oktober durchgezogen hat, ist seit heute vorbei. Erst einmal. Das Problem ist nur, dass ich Schmerzen habe. Fernweh. Ganz-ganz-fern-weh. So fern, dass es wieder Heim-weh ist. Planet-Schmerz. Mond-Leiden.

Scheiße.

Ich bin schwach.

29.1.14 21:57


Rastlosigkeit, die

Ich muss mir Luft machen. Ich muss mir Luft verschaffen. Ich kann nicht richtig atmen heute. Leise setze ich mich früh nach dem aufwachen hin und weine. Das Kätzchen bemerkt meine Anspannung und stößt einen kurzen Laut aus, als sie zu mir aufs Bett springt. Mir schmerzt wieder das Herz vor Einsamkeit. Jeden Tag sind Menschen hier um mich herum. Freunde. Aber selbst in Summe haben sie nicht das Vermögen mich zu erreichen, wie er mich einmal erreicht hat. Mein Herz hat sich offenbar auf die ewige Suche nach dem Ersatzteil, nach der Wiedergeburt gemacht und hat sich wohl die Lungen mitgenommen, damit sie ihm gesellschaft leisten dabei. Sicher ist das der Grund wieso ich nicht atmen kann. Vielleicht ist es auch, weil ich wieder sehr massiv das Gefühl habe, zu meinem Planeten zurückkehren zu müssen. Ich dachte ich hätte ein anderes Mondkind getroffen. Ich dachte ich hätte mich zurückgehalten mit meinen Vorstellungen. Aber ich habe nur wieder mein Herz ficken lassen. Und mich selbst. Ach was sag ich da. Streichen wir das Herz ficken. Das Vielleichtmondkind hat mich nicht ergriffen.

Ich bin außer Atem, ich bekomme keine Luft mehr, weil mein Herz rastlos ist. Verficktes Herz. Verficktes Herz, komm endlich zur Ruhe. Gib mir Rast. Gib mir Ruhe. Lass mich ich sein.

 

25.1.14 21:28


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